Meerschweinchen: Was tun, wenn‘s kalt wird?

Luci kuschelt sich an ihre Schwester und hält ein kleines Schläfchen. Sie ist eines von sechs Meerschweinchen, die ganzjährig in einem Außengehege gehalten werden. Mitte Mai wurde Luci an die Außenhaltung gewöhnt.
 

Zu Beginn durfte sie nur kleine Mengen Gras vertilgen, um keinen Durchfall zu bekommen. Jetzt fühlt sie sich im Gehege „pudelwohl“. Damit dies auch im Winter so bleibt, sind einige Tipps zu beachten:

  • Nur gesunde Meerschweinchen können Wintertemperaturen gut verkraften. Daher sollten die Tiere in kurzen Abständen gewogen werden. Denn die regelmäßige Gewichtskontrolle ist ein hilfreicher Gesundheitscheck.
  • Zum Spielen werden sie nicht ins Haus getragen, da starke Temperaturschwankungen zu Erkältungen führen.
  • Das Gehege muss wetterfest sein, Wassertränken dürfen nicht einfrieren.
  • Mindestens vier Tiere wohnen in einem Außengehege; so können sie sich gegenseitig wärmen.
  • Die Schutzhütte sollte zirka 120x60 cm und mit Holz und Styropor isoliert sein. Die Innentemperatur muss regelmäßig überprüft werden. Sie darf nicht unter null Grad fallen, 15 Grad und mehr sind in einem windstillen Gehege ideal.
  • Achten Sie auf ausreichende Luftzirkulation, damit Kondenswasser nicht zu Lungenproblemen führt. Die Schutzhütte enthält eine dicke Lage Einstreu, Stroh, und es sollte auch Heuraufe vorhanden sein.