Häufiges Lecken: Anzeichen für Infektion

Adrian krümmt seinen Rücken beim Wasserlassen. Die gute Beobachtungsgabe des Tierhalters konnte Chinchilla Adrian viel Schmerzen ersparen.

Erkrankungen der harnableitenden Wege treffen eben auch Chinchillas. Dazu gehören Blasen- oder Niereninfektion (durch Bakterien/Keime verursacht), Blasenschlamm oder Blasengries sowie Blasensteine.

Alle Erkrankungen haben eines gemeinsam: Sie sind äußerst unangenehm und schnell schmerzhaft. Feuchtes Hinterteil, häufiges Lecken zeigen die kuschelig grauen Tiere. Chinchillas können sogar Laute von sich geben, wenn es beim Urinieren weh tut. Und: Es geht nicht einfach so vorbei … hier muss der Tierarzt schon nachhelfen. Eine für uns Menschen scheinbar „simple“ Blaseninfektion kann in kurzer Zeit für die kleinen Wesen unbehandelt tödlich enden, da sie dem Tier lebensbedrohlich zusetzen kann. Und: Sie ist meist Wegbereiter für Blasensteine. Da häufig kalziumhaltige Blasensteine vorkommen, sollte man generell darauf achten, nicht zu viel kalziumhaltiges zu verfüttern: z.B. wenig Pellets, Trockenfutter, Trockenkräuter – besonders dann, wenn das Tier zu Blasensteinen neigt. Bei Chinchilla Adrian hat der Tierarzt Blasengries festgestellt. Mit einer Futterumstellung und ausreichend Flüssigkeit kann der Tierhalter das Problem für Adrian aus der Welt schaffen. Bei Blasen- und Niereninfektionen sind Medikamente vom Tierarzt nötig, um dem Tier zu helfen. Generell können bestimmte Kräutertees und spezielle getrocknete Kräuter bei der Tierarzt-Behandlung unterstützend wirken, sie aber nicht ersetzen. Blasensteine müssen überwiegend operativ entfernt werden. Wenn die Art der Blasensteine bestimmt wird, kann die zukünftige Fütterung dann auch angepasst werden, so dass möglichst lange keine weiteren Steine entstehen.©presse-punkt.de

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