Degus: Wenn die Augen trüb sind und tränen

Einen milchig-wässrigen Ausfluss stellt die Tierbesitzerin an den Augen von Max fest. Der kleine Degu sitzt zusammen mit seinen Artgenossen auf einem Naturstamm.

Die Tierbesitzerin überlegt, ob sie Max nicht doch lieber in der Tierarztpraxis vorstellen soll.

 

Augenentzündungen können ein Anzeichen für eine Allgemeinerkrankung sein, zum Beispiel eine Infektion der Atemwege. Möglich ist aber auch ein Tumor, eine Bindehautentzündung oder ein Pilzbefall.

 

Zuweilen könnte der Sand, in dem die Degus „baden“ oder das Einstreu, in dem die Tiere sich bewegen, die empfindlichen Augen reizen. Es sollte dann ein anderes Produkt ausprobiert werden.

 

Möglich, dass es sich um Katarakt handelt, eine Eintrübung der Linse, die im weiteren Verlauf zu Blindheit führt. Meist handelt es sich um Katarakte, die Folge eines erhöhten Blutzuckerspiegels sind. Die falsche Ernährung der Tiere, die ursprünglich aus einer kargen Gegend stammen, begünstigt Diabetes bei den kleinen Nagern.


Vor allem zu viel Obst und zuckerhaltige Leckerchen sind für die Winzlinge untauglich.

Die Ursachen einer Augenentzündung sind also vielfältig. Deshalb ist es wichtig, dass der Tierarzt den Degu frühzeitig untersucht, um Schlimmeres zu verhindern. Versuchen Sie nicht, mit Kamille zu tupfen – das trocknet die Augen nur aus und ist wenig hilfreich.

 

Sollten sich Fremdkörper im Auge des flinken Nagers befinden, lassen Sie diese durch den Tierarzt entfernen.












































 

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