Das große Zittern in der Silvesternacht

Knallfrösche, Raketen, die durch die Luft zischen und am Himmel ein buntes Mosaik zaubern – für Menschen sind die Silvesterkracher ein festliches Ereignis, für Tiere bedeuten sie eine unkalkulierbare Bedrohung.

Tiere mit einem hoch entwickelten Gehör, z. B. Katzen und Hunde, verspüren sogar Schmerzen bei sehr dumpfen oder schrillen Geräuschen. Der Geruch nach Verbranntem kann den Urinstinkt einer Bedrohung wecken und Panik auslösen. Deshalb gibt es einige Tipps, Tieren die Silvestertage zu erleichtern:


  • Die Gehege der Kaninchen, Hamster und Meerschweinchen möglichst nicht in die Nähe eines Fensters stellen. Dies gilt auch für Vogelkäfige.
  • Ignorieren Sie ängstliches Verhalten des Hundes, da er sich sonst bestätigt fühlt.
  • Alle Fenster geschlossen halten, damit wenige Geräusche in die Wohnung dringen. Gegebenenfalls Rollladen herunterlassen.
  • Fernseher oder Musikanlage einschalten, um eine gewohnte Geräuschkulisse zu schaffen, die die Feuerwerkskörper übertönt.
  • Eine vertraute Person sollte bei dem Tier sein.
  • Ängstliche Hunde sollten an Tagen, an denen Silvesterkracher zum Einsatz kommen, beim Spaziergang nicht abgeleint werden.

Beruhigungspheromone oder Ergänzungsfuttermittel mit Aminosäuren natürlichen Ursprungs, Vitaminen und Mineralien können ängstlichen Tieren helfen, zu Silvester nicht in Panik zu verfallen. Bitte lassen Sie sich in diesem Fall frühzeitig, also bereits einige Wochen vor Jahresende, von Ihrem Tierarzt beraten.



 

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