Welpen vor tödlichem Herpesvirus schützen

Das Canine Herpesvirus ist in Deutschland weit verbreitet und besonders heimtückisch. Bei erwachsenen Tieren ist die Erkrankung relativ harmlos. Infizierte Tiere können äußerlich gesund erscheinen, aber dennoch andere anstecken.

Das Virus verursacht dagegen bei neugeborenen Hundewelpen lebensbedrohliche Erkrankungen – bekannt als „Welpensterben“. Sind die zwei bis drei Wochen alten Welpen bereits mit Herpesviren infiziert, können sie trotz Anstrengung kaum gerettet werden.

 

Eine doppelte Impfung der Hündin bei jeder Trächtigkeit kann die Welpen schützen. Der English-Cocker-Spaniel-Züchter Klaus von Both musste die verheerenden Folgen einer Herpesinfektion bei seiner Hündin Umbra miterleben: Von sechs Welpen wurden drei tot geboren, die anderen drei gingen innerhalb von acht Tagen nach der Geburt ein. Seither lässt von Both seine Hündinnen impfen und bei den vielen weiteren Würfen ist bislang keine Herpeserkrankung mehr aufgetreten. Die Hündinnen werden im Falle einer Trächtigkeit nach dem Deckakt sowie zehn Tage vor dem Werfen geimpft. Nach der Impfung bilden die Muttertiere Antikörper.

 

Die Welpen nehmen die schützenden Antikörper mit der Muttermilch auf. Unterstützt wird die Maßnahme durch viel Wärme (etwa durch Wärmelampen und Heizkissen) in der Wurfbox.

 

So sind die neugeborenen Welpen zuverlässig vor einer klinischen Erkrankung mit dem Herpesvirus geschützt. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach der Impfung gegen Canines Herpesvirus – zum Schutz der Welpen.















 

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