Atem-Probleme und Röcheln ernst nehmen

Mischling Paul röchelt häufig, wenn es auf „Gassitour“ geht. Ein solches Verhalten  kann  viele  Ursachen  haben. Doch bevor eine mögliche Verschlimmerung umfangreiche und kostspielige  Maßnahmen  beim  Tierarzt nach sich zieht, ist es klüger, solche Anzeichen ernst zu nehmen und  abchecken zu lassen. Es gibt mehrere Wege der Diagnostik, bei Paul wurde eine endoskopische Atemwegsspiegelung durchgeführt,  wobei  eine  Kehlkopflähmung (Larynxparalyse)  festgestellt  wurde.

Hierbei  sind  die  Atemwege  durch gelähmte  Stimmfalten  verengt. Im Normalfall  wird  der  Kehlkopf  beim Einatmen  durch  Muskeln  geweitet und  die  Stimmbänder  zur Seite gezogen.  Oftmals  muss  zunächst eine Schwellung im Kehlkopfbereich medikamentös beigelegt werden.

 

In einem Eingriff werden die gelähmten Kehlkopfanteile zur Seite gezogen und die Atemwege geweitet. Oftmals kann  hierdurch  eine  deutliche  Verbesserung der Atmung und somit der Lebensqualität des Tieres erreicht werden. Schließlich kann eine Kehlkopflähmung schwere Atemnot oder eine Lungenentzündung hervorrufen.

 

Doch wie jede Operation birgt dieser Eingriff  Risiken,  die  ausgiebig  mit dem  behandelnden  Tierarzt  abgewägt und besprochen werden. Eine Kehlkopflähmung kann angeboren sein. Sie tritt überwiegend bei älteren Tieren, übergewichtigen Tieren und Hunden größerer Rassen in Erscheinung.  Fragen  Sie  besser  frühzeitig  Ihren  Tierarzt,  falls  ihr  Hund Atemprobleme hat. ©presse-punkt.de

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