Vorsorge gegen Floh- und Zeckenbefall

Jetzt wird es allmählich wärmer, der Frühling kehrt ein. Flohbefall kann bei einem ungeschützten Tier jederzeit vorkommen, allerdings werden Zecken in dieser Jahreszeit besonders aktiv.

Deshalb ist es bei den anstehenden milderen Temperaturen besonders wichtig, das Tier vor Parasiten zu schützen.

 

Weshalb der Schutz so wichtig ist

Viele wissen, dass Zecken gefährliche Krankheiten übertragen können, zum Beispiel Babesiose, Borreliose, FSME (Gehirnhautentzündung), Ehrlichiose oder Anaplasmose. Deshalb ist Parasitenschutz eine elementare Gesundheitsprophylaxe. Sie hält Erkrankungen fern, die dem Tier zusetzen und kostspieligen Therapie- und Medikamentenaufwand erfordern. Aber auch Flöhe übertragen Erkrankungen, zum Beispiel gelangt der Gurkenkernbandwurm über den Floh in den Körper. Eine weitere Erkrankung, die über Flöhe verbreitet wird, ist die Infektiöse Anämie der Katze. Ebenso besteht die Gefahr der Übertragung der Katzenkratz-Krankheit, die mittels Kratzer auf den Menschen übertragbar ist. Flöhe sind darüber hinaus eine wahre Plage, wenn man sie einmal im Haus hat. Die Vermehrungsrate ist hoch: 50 frische Eier produziert ein Flohweibchen täglich. Sie fallen vom Haustier ab und verteilen sich überall in der Wohnung. Die Flohlarven leben in Teppichböden oder in den Fugen der Holzböden.

 

Prophylaxe – aber wie?

Spot-on-Präparate, die im Nacken auf die Haut geträufelt werden, oder auch medizinische Halsbänder bieten einen guten Schutz vor Parasiten. Dennoch ist es ratsam, den Hund nach wie vor nach Zecken abzusuchen. Denken Sie zusätzlich an die regelmäßige Entwurmung. Bezüglich der Borreliose gibt es einen Impfstoff. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Tierarzt beraten, ob die Impfung für Ihr Tier sinnvoll ist.



 

 









































































 

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